So viel Komprimierung macht Sinn

Die Seitenladezeit ist ein wichtiger Ranking-Faktor bei Google – Bilder zu komprimieren ein guter Weg, um den Pagespeed zu verbessern. Doch man sollte auf keinen Fall übers Ziel hinausschießen!

Keine Frage: Organischer Traffic einer Webseite kommt meist über Google. Auch wenn die Abhängigkeit nicht nur positive Seiten hat, so wissen wir dadurch sehr genau, an welchen Stellschrauben wir drehen können, um unserer Internetseite ein besseres Ranking zu verpassen.

Neben SEO auf Textebene und beim Seitenaufbau steigert auch der optimierte Einsatz von Medien und Bildern die Position bei Google. Und wer das zur Perfektion treiben will, komprimiert seine Bilder, um den Page Speed der Seite zu verbessern und damit auch seine Position bei Google, die Seitenladezeit gehört nämlich zu den offiziellen Ranking-Faktoren der Google-Suche.

 

Status Quo: Muss ich meine Bilder überhaupt komprimieren?

 

Zunächst sollten Sie prüfen, ob Sie überhaupt handeln müssen. Nutzen Sie ein CMS wie WordPress kann es nämlich gut sein, dass Ihre Bilder von Haus aus im passenden Format und mit der richtigen Komprimierung geladen werden. In der Regel laden Sie ein Bild im Originalformat in die Mediathek von WordPress. Weil das Original normalerweise zu groß für den Einsatz auf der Webseite ist, wählen Sie beim Erstellen von Seiten oder Beiträgen mit WordPress eine passende Bildgröße aus. Sinn macht es, ein Format zu wählen, das der Anzeigegröße auf der Webseite entspricht.

Um Ihre Seitenladezeiten zu überprüfen und auch die verwendeten Bilder zu testen, nutzen Sie Page Speed Insights von Google: Geben Sie hier die zu überprüfende Seite ein und klicken Sie auf analysieren. Im Anschluss zeigt das Tool eine Bewertung der mobilen Variante und der Desktopversion an und jeweils einige Vorschläge, wie Sie Ihren Pagespeed verbessern können. Einige Punkte sind nur von Webentwicklern zu erledigen, beim Thema Bilder können Sie aber aktiv eingreifen: Suchen Sie nach dem Punkt Bilder optimieren und klicken Sie auf Fehlerbehebung anzeigen.

Google führt alle Inhalte auf, bei denen es Einsparpotential gibt und gibt dieses auch gleich an. Nun können Sie sich an die Komprimierung der Bilder machen – doch wie viel Qualitätsverlust verträgt ein Bild?

 

Bilder nicht bis zu Unkenntlichkeit komprimieren

 

Die Funktion „Für Web speichern“ von Photoshop gibt eine Vergleichsmöglichkeit verschiedener Qualitätsstufen. Wir vergleichen hier einen vergrößerten Bildausschnitt.

 

Je kleiner die Datei, desto größer also der Erfolg bei Google? Die Rechnung geht nicht ganz auf, denn immerhin gehören Bilder zur Webseite. Sie wurden bewusst ausgewählt, um Zusammenhänge zu erläutern oder einfach nur aufzulockern. Reduziert man die Bildqualität auf ein Minimum, ist das Motiv kaum mehr erkennbar oder grob verpixelt. Das ist nicht nur unschön, es dürfte auch die Verweildauer auf der Seite verkürzen.

Am besten wäre also ein Kompromiss aus Komprimierung und Qualität. Wer Photoshop nutzt, hat unter Exportieren > Für Web speichern eine gute Vergleichsansicht, in der unterschiedliche Qualitätsstufen verglichen werden können. Demnach wäre eine Qualität von 60 Prozent noch im Rahmen: Das Bild sieht gut aus und es wird ein Vielfaches der Dateigröße eingespart.

 

In pixx.io können Sie Ihre Inhalte direkt im richtigen Format herunterladen (oben) – in den Einstellungen können Sie bestehende Formate editieren oder erstellen (unten).

 

Nutzer von pixx.io können Dateien übrigens gleich im passenden Web-Format herunterladen – praktisch, wenn man häufiger Dateien für die Webseite benötigt. Unter Einstellungen > Allgemein > Downloadformate können Sie die gewünschten Einstellungen für Website-Bilder tätigen.