Bilder im Web – alles über das mächtige Marketing-Tool (Teil 2)

Was für Texte, Headlines und die grundsätzliche Struktur einer Webseite gilt, lässt sich auch auf den Einsatz von Bildern übertragen. Unsere vier Tipps helfen dabei, den Zusammenhang zwischen Bildern und SEO zu verstehen und das Google-Ranking Ihrer Seite zu verbessern.

Die Zeiten in denen Suchmaschinenoptimierung die ständige Wiederholung von Keywords mit der Latenz eines Maschinengewehrs bedeutet hat sind endgültig vorbei. Zwar haben die Schlüsselwörter ihre Daseinsberechtigung nicht verloren, noch wichtiger ist jedoch, dass sie sinnvoll eingesetzt werden und dem User die Suche und Navigation auf Ihrer Website erleichtern. Nur wenn ein Nutzer Ihre Website schnell findet und lange darauf verweilt, können Sie sich langfristig weit oben in den Ergebnissen der Suchmaschinen positionieren. Was für Texte, Headlines und die grundsätzliche Struktur ihrer Website gilt, lässt sich selbstverständlich auch auf Bilder und Grafiken übertragen. Welche Rolle Bilder bei der Suchmaschinenoptimierung spielen und wie Sie Ihre Bilder SEO-gerecht aufarbeiten und damit Ihr Google-Ranking verbessern, verrät Ihnen der zweite Teil unseres Blogbeitrags zum Thema Bilder im Web – zum ersten Teil JPG, GIF und PNG: Welches Bildformat für welchen Einsatz? geht es hier entlang.

 

Tipp 1: Süße Katzenbilder in einem Beitrag über Suchmaschinenoptimierung? Auch wenn die Versuchung groß ist: Bitte nicht!

 

Eigene Fotos Google Bildersuche

Wer eigene Fotos veröffentlicht, sticht in Googles Bildersuche aus der Masse heraus.

 

Wenn Sie Bilder oder Grafiken auf Ihrer Website oder Ihrem Blog verwenden möchten, sollten Sie stets darauf achten, dass diese thematisch passend sind und den Inhalt Ihrer Texte sinnvoll ergänzen. Was hier so simpel und selbstverständlich klingt wird nicht selten vernachlässigt und kann Sie im Zweifel wertvolle Klicks kosten.

Sie kennen das: Die Google-Bildersuche ist vergleichsweise unübersichtlich und die unzähligen bunten Bilder wirken im ersten Augenblick regelrecht erdrückend. Um trotzdem schnell und effektiv das beste Ergebnis herausfiltern zu können, blenden wir unterbewusst thematisch unpassende Bilder und Grafiken aus – diese sind für unsere Wahrnehmung sozusagen nicht existent. Nur Ergebnisse, die möglichst genau zu unserem Suchbegriff passen und möglichst weit oben gelistet werden, können uns zu einem Klick verleiten.

Neben einer thematischen und inhaltlichen Symbiose können sich Bilder vor allem dann positiv auf Ihr Google-Ranking auswirken, wenn es einzigartig sind. Besser als die Angebote von diversen Bildagenturen sind daher eigene Fotos. Wenn Ihnen das nötige Know-How oder die Technik fehlt, sollten Sie zumindest darauf achten, dass kein Bild ausgewählt wird, das bereits auf zehn anderen Websites verwendet wird.

 

Tipp 2: IMG_1465? Sprechen Sie in der Sprache der Suchmaschinen!

 

Wenn nicht anders eingestellt, versehen Digitalkameras, Smartphones und andere Endgeräte ihre eigenen Bilder mit einem gerätespezifischen Dateinamen. Dieser ist weder bei der Organisation und Verwaltung Ihrer Bilder hilfreich, noch kann er von den Suchmaschinen verstanden und genutzt werden. Versehen Sie daher jedes Bild vor der Verwendung im Web mit einem aussagekräftigen und thematisch passenden Titel. Optimal ist es dabei, wenn die im Dateinamen verwendeten Keywords mit denen im Text und den Überschriften übereinstimmen.

Profi-Tipp: Benennen Sie bereits im Prozess des Digital Asset Management ganze Serien und Kollektionen von Bilder mit dem passenden Dateinamen und ersparen Sie sich damit das umständliche Ändern einzelner Bilder vor dem Upload auf Ihre Website. Sie nutzen noch kein professionelles Digital Asset Management? Werfen Sie einen Blick auf pixx.io.

Auch bei der SEO-optimierten Benennung von Dateinamen bedeutet Masse nicht gleich Klasse. Beschränken Sie sich auf die wirklich relevanten Keywords die sich auch in den Überschriften ihrer Texte wiederfinden und die sowohl den Inhalt ihres Beitrages als auch das Motiv des verwendeten Bildes präzise beschreiben.

 

Tipp 3: Page-Speed statt Detailschärfe

 

Bildgröße wirkt sich auf Ladezeit aus

Die Dateigröße eines Bildes wirkt sich unmittelbar auf die Seitenladezeit aus. Und die wiederum beeinflusst das Google-Ranking und die Verweildauer.

 

Im ersten Teil unseres Blogbeitrages haben wir Ihnen bereits die verschiedenen, für das Web optimierten Dateiformate und deren Vor- und Nachteile erklärt. Eine wichtige Rolle übernimmt dabei die Funktion der Komprimierung von Bildern – also die Reduzierung der Dateigröße.

Unkomprimierte Bilder erzeugen unnötig lange Ladezeiten und stören dabei den User bei der Nutzung und Navigation auf Ihrer Website. Im schlimmsten Fall hat der Nutzer Ihre Seite bereits wieder verlassen, bevor sich Ihre riesige Hochglanz-Grafik vollständig aufgebaut hat. Zudem werden Websites mit langen Ladezeiten bei den Suchmaschinen schlechter gelistet als solche mit einem hohen Page-Speed.

Wägen Sie daher genau ab, wie wichtig die Auflösung und der Detailgrad eines Bildes sind und wählen sie ein geeignetes Komprimierungsverfahren.

 

Tipp 4: Der Geheimtipp

 

Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurden das erste Mal Fotos in Tageszeitungen und anderen Publikationen abgedruckt. Im Zuge dessen entwickelten Journalisten auch Bildunterschriften (engl. “captions”) die das gezeigte Motiv passend beschreiben und mit dem Inhalt der Texte sinnvoll verknüpfen sollten. Was im klassischen Print-Journalismus zum täglichen Handwerkszeug gehört, kann Ihnen auch bei Suchmaschinenoptimierung ihrer Website weiterhelfen.

Ergänzen Sie ein Foto oder eine Grafik auf ihrer Website um eine passende Caption, helfen Sie der Suchmaschine das gezeigte Bild zu verstehen, was im Ergebnis zu einem besseren Ranking führt. Wiederholen sich dabei die in den Texten, Überschriften und in den Dateinamen verwendeten Keywords in den Bildbeschreibungen, kann sich dieser Effekt positiv potenzieren.

 

Bilder im Web: SEO-Tipps

Komplette Erklärgrafik „Bilder im Web“ inkl.  Quickcheck und SEO-Tipps hier kostenlos herunterladen.

 

 

SEO vor Sinn?

 

Auch bei diesem Geheimtipp gilt: bewerten Sie die Maßnahme nicht nur mit der SEO-Brille sondern auch aus der Sicht des Nutzers Ihrer Website. Captions machen nicht unter jeder Grafik oder jedem Bild Sinn, sondern können auch die Ästhetik und damit letztlich die Usability ihrer Website negativ beeinflussen.

Erfahren Sie im ersten Teil von “Bilder im Web – alles über das mächtige Marketing-Tool” welches Bildformat für welchen Einsatzzweck geeignet ist.

Cookie Einstellungen

Zur Verbesserung unseres Angebots analysieren wir die Nutzung unserer Webseite mit Google Analytics. Erlauben Sie uns darüber hinaus, auch Marketing-Cookies zu nutzen? Informationen zu den Auswirkungen Ihrer Wahl finden Sie unter Hilfe.

Wählen Sie eine Option, um fortzufahren

Ihre Einstellungen wurden gespeichert.

Hilfe

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Wahl treffen. Hier finden Sie eine Erklärung zu den Optionen.

  • Marketing-Cookies zulassen:
    Wählen Sie diese Option, nutzen wir die Cookies folgender Anbieter: Google Analytics, Hotjar, Ligatus, Hubspot und Google Remarketing. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Datenschutz.
  • Nur analytische und zum Betrieb der Webseite notwendige Cookies zulassen:
    Wählen Sie diese Option, nutzen wir ausschließlich die zum Betrieb der Webseite notwendigen Cookies und Google Analytics mit anonymisierten IP-Adressen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Datenschutz.

Sie können Ihre Cookie-Einstellungen jederzeit hier ändern: Datenschutz. Impressum

Zurück