Der Kampf gegen den inneren Schweinehund 

Die aktuelle Covid-19 Situation zwingt viele Unternehmen, ihre Mitarbeiter ins virusfreie Home-Office zu schicken. Viele stellen sich das Arbeiten von zu Hause aus sehr entspannt vor …bis der innere Schweinehund an der Tür klopft und den geregelten Arbeitsalltag nach und nach durch einen Netflix-Marathon ersetzt. Dagegen hat pixx.io genau die richtigen Tipps. 

 

Für viele ist die plötzliche Versetzung ins eigene Heim eine vollkommen neue Situation. Selbstverständlich funktioniert nicht immer alles sofort wie geplant. Vor allem, wenn eventuell die ganze Familie samt den Kindern unter Quarantäne steht. Deswegen ist es wichtig, direkt von Anfang an klar zu kommunizieren, dass die Arbeit daheim normal weiter geht und man dabei auch möglichst nicht gestört werden sollte. Damit aber alles wie am Schnürchen läuft, muss man sich genauso selbst an der Nase packen. Die folgenden Tipps sind unumgänglich, um den geregelten Arbeitsalltag in den eigenen vier Wänden zu etablieren. 

 

Popcorn und Couch statt Laptop und Schreibtisch? Schlechte Idee! Wir verraten, wie ihr nicht in die Netflix-Falle tappt. 

 

Schafft euch einen festen Arbeitsplatz 

Ihr arbeitet nicht von der Home-Couch oder dem Home-Bett. Das Home-Office verlangt seinen eigenen, nur ihm selbst gewidmeten Platz. Am besten ist dieser übrigens gut belichtet. Falls zuhause kein eigenes Zimmer zur Verfügung steht, sucht euch einen Ort, an dem ihr die richtige Arbeitsatmosphäre aufbauen könnt. Das Bett oder die Couch sind nie die richtigen Plätze. Der Körper ist es gewohnt, an diesen Orten zu entspannen. Ihn jetzt davon zu überzeugen, dass anstatt genetflixt jetzt gearbeitet wird, ist zum Scheitern verurteilt. 

 

Haltet eure morgendliche Routine ein 

Lieber eine halbe Stunde länger schlafen, dann direkt an den Computer hocken und eine Stunde später eine Pause zum Frühstücken einlegen, hört sich verlockend an. Ist jedoch keine sonderlich gute Idee. 

Menschen sind bekanntlich Gewohnheitstiere. Startet ihr euren Tag normalerweise mit einer Dusche, einer (oder mehrereren) Tasse(n) Kaffee und einem kleinen Frühstück, dann behaltet diesen Ablauf bei. Somit seid ihr geistig darauf vorbereitet, dass jetzt der Arbeitstag beginnt. 

 

Kleidet euch für den Job 

Mist. Der Traum von in Jogginghosen am Arbeitsplatz sitzen, war zum Greifen nahEs greift jedoch dasselbe Prinzip wie bei der Morgenroutine. Wir verbinden Jogginghosen mit entspannen und Arbeitskleidung – ihr habt es richtig erraten – mit arbeiten. Es ist leichter, sich gedanklich in den Arbeitsmodus zu versetzten, wenn man auch körperlich im Arbeitsmodus ist. Man muss es ja nicht gleich übertreiben: Keiner verlangt die feinste Bluse oder das Jackett bis oben hin zugeknöpft. Lediglich ein gepflegtes, vielleicht sogar ein I-havemy-life-together Outfit. Außerdem erspart das unheimlich viel Stress, wenn euch der Chef spontan mit einem Video-Call beglücken möchte. Gut, mit der Zeit dürfte die Frisur zwar zur Matte mutieren, da der Frisör ums Eck Corona-sei-Dank ebenfalls geschlossen hat, da dürfte der Chef aber dasselbe Problem haben. 

 

Feste Arbeitszeiten sind wichtig 

Haltet euch an eure Kernarbeitszeiten. Arbeitet ihr im Firmenbürowissen eure Kunden, wann sie euch erreichen können. Müsst ihr was mit den Kollegen klären, reichen meistens ein paar Schritte ins Büro nebenan aus. Nur weil ihr jetzt daheim auf dem Bürostuhl hockt, sollte sich euer Arbeitsrhythmus nicht verschieben. So könnt ihr sicherstellen, dass sich jeder gegenseitig auf die Anwesenheit des anderen verlassen kann. Kurzfristige Notwendigkeiten lassen sich somit schnell klären. Außerdem lassen sich Konflikte mit dem Privatleben leichter vermeiden, wenn der Arbeitstag zu einer bestimmten Uhrzeit beginnt und endet. 

 

Anzug mit Schlips muss nicht sein. Kleidet euch stattdessen, wie ihr sonst in die Arbeit gehen würdet. 

 

To-do-Listen und Zeitpläne 

Erstellt tägliche To-do-Listen. Sie helfen dabei, sich auf die wichtigen Aufgaben zu fokussieren und geben euch die Möglichkeit, zu messen, wie viel schon erledigt wurde. Erledigt komplizierte und unangenehme Tasks zuerst und Routinearbeit am Schluss. Mithilfe eines Zeitplans – eventuell in digitaler Version inklusive Remindern – verliert ihr im Terminchaos nicht den Überblick. Richtet mit den Kollegen und dem Chef eine regelmäßige Kommunikation ein. Somit erhält euer Tag mehr Rhythmus. 

 

Relax und Meditation 

Natürlich sind regelmäßige Pausen ein Muss. Viele Home-Officler überarbeiten sich tatsächlich. In der Theorie könnte man an Projekten sprichwörtlich 24/7 arbeiten. Unser Körper braucht aber Pausen. Deswegen: Immer wieder mal strecken, aufstehen und ein wenig gehen. Oder eine 3-Minütige Tanzpause zum Lieblingslied einlegen. Der Vorteil: Im Home-Office können euch die Kollegen beim Headbang nicht auslachen. Eine einstündige Mittagspause ist ein perfekter Energielieferant, um den Kopf wieder auf Touren zu bekommen. Aber auch der Geist sollte mal zur Ruhe kommen. Hierbei kann Meditation Abhilfe schaffen. Interessanterweise sollen auch kleine Haushaltsaufgaben eine gute Pausenbeschäftigung sein. Schnell die Spülmaschine eingeräumt oder den Boden gesaugt gibt einem einen kleinen Boost: Geil, schon wieder eine Aufgabe mehr erledigt. 

 

Sportliche Aktivität als Energie Booster 

Das gilt für den normalen Büroalltag wie fürs Home-Office: Sportlicher Ausgleich ist für ein allgemeines Wohlempfinden unumgänglich. Deswegen: Spazieren, Joggen, Fitnessstudio oder das Workout daheim – Sport muss sein. Viele können auch erst bei körperlicher Aktivität richtig abschalten und nur so wieder mit frisch geladenen Akkus starten. 

 

Lasst euch nicht ablenken 

Auch wenn es uns allen manchmal schwierig fällt: Versucht während der Arbeit den Kontakt zu Familienmitgliedern und Freunden zu vermeiden. Signalisiert klar, dass ihr gerade nicht ansprechbar seid. Auch Netflix oder stundenlanges Kaffeetrinken macht letztendlich nicht glücklich. So stapeln sich nur die Aufgaben und am Ende vom Tag ist man gestresst und unmotiviert, da man nicht wirklich viel gerissen hat. 

 

Wir von pixx.io, der besten Bildverwaltung, finden: Man muss nicht unbedingt in der eigenen Firma sitzen, um produktiv zu arbeiten. Mit ein wenig Selbstdisziplin hat das Home-Office viele Vorteile und kann das Arbeiten sogar wirklich erleichtern. Zugegeben, ohne die passenden Hilfsmittel können die Aufgaben auch schnell unüberschaubar werden. Deswegen haben wir von pixx.io euch eine super Liste mit den besten Home-Office Tools zusammengestellt. Lest mehr dazu in unserem Home-Office mit Plan Beitrag!  

Wir wünschen euch viel Gesundheit und happy Home-Officing!